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Geschichte von Botswana

Man vermutet die ersten Besiedlungen vor ca. 100.000 Jahren.
Nach der Besiedlung durch die San und der Khoi Khoi, kamen andere, viehzüchtende Bantuvölker aus Simbabwe ins Land. Später, etwa im Jahr 1000 wurde das Land von verschiedenen Königreichen regiert, unter anderem auch von Tswanas, von denen der heutige Staatsname abgeleitet wurde.
Am Anfang des 19. Jahrhundert zogen durch die Zulukriege die Ndebeles in den Süden von Botswana. Es kam zu zahlreichen kriegerischen Kämpfen. Im Jahre 1840, zu einer Zeit, als noch riesige Wildherden die Kalahari bevölkerten, kamen die ersten Weißen, Händler und Missionare ins Land mit Gewehren, Brandy und Perlen. 1841 wurde die erste Missionsstätte Botswanas von Sir David Livingstone bei Kwena westlich von Gabarone ins Leben gerufen.
1868 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Buren, Tswana und der englischen Kolonialverwaltung. Die Buren dehnten ihre Republik Transvaal nach Westen aus und versklavten die Stämme der Tswanas. In Südafrika war die Sklaverei verboten. 1876 suchten die Tswanas bei den Briten Unterstützung, es dauerte jedoch etwa 9 Jahre, bis dies in einem Schutzvertrag eingeräumt wurde. Die südliche Region wurde unter dem Namen Bechuanaland britisches Protektorat.
Die Besiedlung durch Weiße blieb auf die Region um Ghanzi sowie entlang der Grenze zu Transvaal und Zimbabwe beschränkt.
Zwischen 1930 und 1950 war Botswana nicht viel mehr als ein Reservoir für billige Arbeitskräfte für Südafrika.
1965 bekam das Land in Gaborone seinen ersten Verwaltungssitz. Nur ein weiteres Jahr später wurde Botswana endlich eigenständig und Mitglied im britischen Commonwealth. Jahrelang zählte Botswana zu den Ärmsten Ländern der Welt, doch mit der Entdeckung der Diamantvorkommnisse 1967 änderte sich die finanzielle Situation des Landes erheblich. Mehr als 70 % des Exportes geht auf das Konto der Diamantenausfuhr.




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